Shopify-Storefront-Katalog und Versandangebote

Diese Anleitung verbindet Shopifys Storefront GraphQL API mit Answers. Sie beschreibt sowohl die Shopify-Konfiguration als auch die WordPress-Einstellungen. Beginnen Sie mit einem Testshop und einem nicht produktiven Gesprächsprofil.

Erforderliche Plugin- und Deployment-Access-Versionen

Installieren Sie für die vollständige Einrichtung in dieser Anleitung das SmartCloud AI Kit WordPress-Plugin 1.6.10 oder neuer und stellen Sie die WP Suite Deployment Access-Vorlage v1.0.130 oder neuer in Ihrem AWS-Konto bereit. Deployment Access ist das AWS-Marketplace-Abonnement; die Version bezeichnet hier die zugehörige, in Ihrem Konto bereitgestellte CloudFormation-Vorlage, kein separates WordPress-Plugin.

Ein Update des WordPress-Plugins aktualisiert weder das AWS-Backend noch ändert es ein vorhandenes Gesprächsprofil. Aktualisieren Sie den Deployment-Access-Stack separat, um vollständige logische Ergebnisseiten und die korrigierte Fortsetzung von Stichwortsuchen zu aktivieren. Starten Sie nach dem Upgrade eine neue Suche: Fortsetzungen eines älteren Seitenprotokolls können nicht wiederverwendet werden.

Die richtige Verbindung wählen​

VerbindungKonfiguration unterZweck
Shopify-UCP-Katalog einschließlich der Vorlage shopify-storefront-catalogGeführte Answers-Einrichtung / freigegebene MCP-WerkzeugeGeprüfte Katalogoperationen des entfernten MCP-Dienstes
Typisierter Shopify-Storefront-AdapterGesprächsprofil → Tools → External REST read toolsFestgelegte Storefront-GraphQL-Suchen, genaue Produktabrufe und Shop-Fähigkeiten
Zustimmung zum VersandangebotSeparate Versandangebotseinstellung des typisierten AdaptersSichtbares Formular vorbereiten; Angebotswarenkorb erst nach Besucherbestätigung anlegen

Der Name der UCP-Vorlage bedeutet nicht, dass sie den typisierten Adapter aktiviert. Eine MCP-Verbindung ergänzt nicht automatisch Bestandsabfragen, Warenkorbrechte oder Versandschätzungen. Der typisierte Adapter sendet eine im Code festgelegte GraphQL-Anfrage per HTTPS POST; der Assistent kann weder beliebiges GraphQL vorgeben noch den Händler ändern.

Die geführte UCP-Verbindung und Links zu WordPress-Produktseiten beschreibt Answers einrichten. Wenn beide Verbindungen aktiv bleiben, formulieren Sie ihre Zwecke eindeutig unterschiedlich, damit Bestands- und Versandanfragen die typisierten Storefront-Werkzeuge verwenden. Vermeiden Sie zwei nicht unterscheidbare Katalogsuchwerkzeuge.

1. Den Shopify-Shop vorbereiten​

Prüfen Sie in Shopifys Domain-Einstellungen die ursprüngliche Domain your-store.myshopify.com. Der Connector benötigt genau diesen Hostnamen, nicht die eigene Storefront-Domain, eine Admin-URL oder eine Produkt-URL.

Bereiten Sie repräsentative Testprodukte vor: veröffentlichte Produkte, benannte Varianten, Preise für den gewünschten Markt, gegebenenfalls Bestandsverfolgung und einen absichtlich nicht verfügbaren Artikel. Veröffentlichen Sie die Produkte für den betreffenden Storefront-/App-Vertriebskanal. Die Verfügbarkeit im Online Store allein belegt keine Verfügbarkeit über einen anderen Kanal. Shopify beschreibt Kanalveröffentlichung und Storefront-Berechtigungen unter Headless-Kanal verwalten.

Wählen Sie einen der folgenden Bereitstellungswege. Für eine Verbindung benötigen Sie nicht beide Apps.

Weg A: Shopify-Headless-Kanal​

  1. Installieren Sie mit den nötigen App-/Kanalverwaltungsrechten Shopifys Vertriebskanal Headless.
  2. Öffnen Sie den Kanal und erstellen Sie eine Storefront für diese Integration.
  3. Öffnen Sie deren Storefront API permissions → Edit, genehmigen Sie die unten aufgeführten erforderlichen Zugriffe und speichern Sie.
  4. Lassen Sie das passende Storefront-Token sicher im Backend bereitstellen. Der aktuelle AI-Kit-Editor verwendet den öffentlichen Storefront-Tokentyp, hält dessen Wert aber serverseitig. Fügen Sie keines der Tokens in das Gesprächsprofil ein.

Shopify stellt hierbei öffentliche und private Tokens bereit. Ihre Authentifizierungsheader unterscheiden sich; ein privates Token kann nicht in das Feld für ein öffentliches Token eingesetzt werden. Siehe Erste Schritte mit der Storefront API.

Weg B: Eine entwicklerverwaltete App​

  1. Erstellen Sie unter Dev Dashboard → Apps eine App und konfigurieren Sie eine App-Version mit den erforderlichen Storefront-Berechtigungen.
  2. Veröffentlichen Sie die App-Konfiguration, wählen Sie auf der Installs-Karte Install app und genehmigen Sie die Installation im vorgesehenen Shop.
  3. Lassen Sie den Integrationsbetreiber die App mit Shopifys unterstütztem Installations-/Authentifizierungsverfahren authentifizieren. Client-Credentials sind für berechtigte Shops der eigenen Organisation der App bestimmt; sie ersetzen nicht allgemein die OAuth-Installation bei einem anderen Händler.
  4. Erstellen Sie während der Einrichtung über die authentifizierte Admin API ein Storefront-Zugriffstoken und prüfen Sie dessen erteilte Rechte. Hinterlegen Sie nur dieses Storefront-Token im Laufzeitparameter des Connectors. Ein Admin-API-Token, ein Client Secret und ein Storefront-Token sind verschiedene Zugangsdaten.
  5. Veröffentlichen Sie nach Berechtigungsänderungen die aktualisierte Konfiguration und lassen Sie den Händler die neuen Zugriffe genehmigen. Prüfen Sie die tatsächlich installierten Rechte und den Zugriff des Laufzeittokens; eine Änderung am App-Konfigurationsentwurf genügt nicht.

Für Installation und Freigabe gilt Shopifys Dev-Dashboard-App-Anleitung. Die Bereitstellungsoperation beschreibt storefrontAccessTokenCreate. AI Kit führt diese administrativen Vorgänge nicht für Sie aus. Verwenden Sie keine alte Anleitung zum Erstellen einer privaten App anstelle des aktuellen Shopify-Verfahrens.

Erforderliche Berechtigungen​

Storefront-BerechtigungErforderlich für
unauthenticated_read_product_listingsProdukte, Kollektionen und Varianten für Katalogabrufe
unauthenticated_read_product_inventoryZurückgegebene Variantenmenge für Mengenbedingungen
unauthenticated_read_product_tagsVom Adapter zurückgegebene und geprüfte Produkt-Tags
unauthenticated_read_checkoutsOptionale Abrufe des Angebotswarenkorbs
unauthenticated_write_checkoutsOptionale, ausdrücklich bestätigte Anlage eines Angebotswarenkorbs

Die ersten drei gehören zur Katalogkonfiguration. Ergänzen Sie die letzten beiden nur, wenn der Eigentümer Versandangebote ausdrücklich aktiviert. Shopifys Checkout-Berechtigungen gelten für die Cart API und sind weiter gefasst als die begrenzte Angebotsfunktion dieser Integration; es sind keine reinen Angebotsrechte. Die Integration bestellt und bezahlt nicht. Vergleichen Sie die installierten Rechte mit Shopifys Storefront-Berechtigungsreferenz.

2. Filter und Quelldaten vorbereiten​

Installieren oder öffnen Sie Shopify Search & Discovery und konfigurieren Sie die gewünschten Storefront-Filter. Verfügbarkeit und Preis sind Standardfilter; Anbieter, Produkttyp, Tags und Variantenoptionen benötigen die entsprechende Shop-Konfiguration. Verwenden Sie tatsächliche Optionsnamen und -werte wie Color und Ice, statt die Farbe aus einem Produktfoto abzuleiten. Siehe Shopifys Anleitung zur Filterkonfiguration.

Der Adapter sendet unterstützte Preis-, Verfügbarkeits-, Anbieter-, Produkttyp-, Tag- und Variantenoptionsfilter an Shopify. Zusätzlich prüft Backend-Code die zurückgegebenen Fakten: Kombinierte Preis-, Verfügbarkeits-, Options- und Mengenbedingungen müssen für dieselbe Variante gelten. Eine günstige und eine andere gut bevorratete Variante dürfen kein erfundenes passendes Angebot ergeben.

Shopifys Storefront-ProductFilter bietet keine Bedingung für einen Mindestbestand. Deshalb prüft das Backend minQuantity deterministisch anhand des zurückgegebenen Variantenbestands, statt das Modell eine Seite filtern zu lassen. Behandeln Sie Admin-API-Suchsyntax nicht so, als würde die Storefront-Suche sie unterstützen.

Das nullable Feld quantityAvailable beschreibt die online verkaufbare Variantenmenge, keine Bestandszusage je Lager. Eine unbekannte Menge ist nicht null Stück; „verkaufbar“ ist weder eine genaue Stückzahl noch ein Lieferversprechen. Für Bewertungsbedingungen liest der Adapter das unterstützte Metafeld reviews.rating, sofern verfügbar. Fehlende oder unzugängliche Bewertungen bleiben unbekannt; Filterkonfiguration erzeugt keine Produktdaten.

Vollständige logische Ergebnisseiten mit Deployment Access v1.0.130​

Mit der Deployment-Access-Vorlage v1.0.129 erfolgt die Backend-Prüfung innerhalb einer Anbieterseite. Lokale Bedingungen können weniger sichtbare Treffer als die gewünschte Seitengröße übrig lassen, obwohl Shopify noch weitere Quellseiten hat. Eine leer gefilterte Seite belegt nicht, dass der gesamte Katalog keine Treffer enthält.

Ab Deployment-Access-Vorlage v1.0.130 erstellt der Adapter eine logische Seite verifizierter Treffer im Backend-Code. Alle Filter bleiben bei weiteren Abrufen erhalten, die freigegebene Seitengröße wird gefüllt, und erst nach einem zusätzlichen verifizierten Treffer wird auf weitere Ergebnisse hingewiesen. Die Fortsetzung beginnt nach dem zuletzt angezeigten Produkt; bereits abgerufene überzählige Treffer werden nicht unbemerkt übersprungen. Eine kürzere letzte Seite ist erst gültig, wenn die verbleibende Anbietersuche ausgeschöpft ist.

Stichwortsuchen verwenden Shopifys Relevanzsortierung; beim Durchsuchen ohne Stichwort wird nach Preis sortiert. Die ursprüngliche Suche und Sortierung bleiben an jede Fortsetzung gebunden. Die Vor-/Zurücknavigation lässt das Modell nicht erneut suchen oder Karten filtern. Die Seitengröße ist die freigegebene Größe der Anzeigevorlage, keine Gesamtzahl. Der Assistent muss die gewünschten Suchbegriffe des Besuchers beibehalten; ein unerwartetes zusätzliches Stichwort kann Ergebnisse einschränken, selbst wenn die Seitennavigation korrekt funktioniert.

Die Verarbeitung ist begrenzt, kein unbegrenzter Katalogscan: höchstens acht Anbieteranfragen, gemeinsam 15 Sekunden (oder eine frühere Frist des übergeordneten Vorgangs) und Grenzen für die gesamte Antwortgröße. Verhindern diese Grenzen, unbekannter erforderlicher Bestand, unvollständige Variantenabdeckung oder Shopifys Suchobergrenze ein verlässliches Ergebnis, meldet die Operation eine unvollständige Suche, nicht „keine Treffer“. Grenzen Sie die Suche ein oder ergänzen Sie fehlende Daten vor einem erneuten Versuch. Shopify selbst begrenzt eine Suche auf 1.000 Treffer; das belegt nicht das Ende eines größeren Katalogs. Die angezeigte Trefferzahl ist nicht automatisch die Gesamtzahl passender Produkte im Katalog.

Fordert der Besucher keine Einschränkung nach Verfügbarkeit, kombiniert der Adapter die Suchbereiche für verfügbare und nicht verfügbare Produkte, ohne für ihn einen Bestellbarkeitsfilter hinzuzufügen. Ein ausdrücklich geforderter Mindestbestand bleibt eine separate typisierte Bedingung; eine Kennzeichnung „Available to order“ allein erfüllt sie nicht.

3. Die Backend-Referenz bereitstellen​

Bitten Sie den Backend-Betreiber, die Storefront-Zugangsdaten sicher als app-eigenen verschlüsselten Laufzeitparameter bereitzustellen und der bereitgestellten Laufzeit Zugriff zu gewähren. Das Profil nimmt dessen Namen entgegen, etwa /APPNAME/external-tools/storefront-token, nicht seinen Inhalt. APPNAME muss das tatsächliche Anwendungspräfix der Bereitstellung sein. Ein unverschlüsselter Parameter wird abgelehnt.

Tokenwerte gehören niemals in Profil-JSON, feste Header, versionierte Dateien, Screenshots, Supporttickets oder Chats. Browser und Modell benötigen sie nicht. Die Rotation erfolgt nach dem Geheimnisverwaltungsverfahren des Betreibers; prüfen Sie danach einen Abruf über die vorgesehene Bereitstellung, ohne die Zugangsdaten anzuzeigen.

Der aktuelle WordPress-Storefront-Editor legt die Authentifizierung auf X-Shopify-Storefront-Access-Token fest. Das Backend unterstützt auch Shopify-Storefront-Private-Token, aber dieser Editor bietet keine Tokentyp-Auswahl. Tragen Sie kein privates Token in die öffentliche Tokenkonfiguration ein. Eine betreiberverwaltete Integration mit privatem Token benötigt zusätzlich eine vertrauenswürdige Besucher-IP aus dem Backend-Anfragekontext; eine Platzhalter-IP oder ein vom Browser übergebenes Werkzeugargument genügt nicht. Shopify erläutert die unterschiedlichen Header in der Storefront-Authentifizierungsreferenz.

4. Typisierte Werkzeuge in WordPress hinzufügen​

Öffnen Sie SmartCloud → Answers → detaillierte Einstellungen → Conversation profile → Tools. Fügen Sie unter External REST read tools ein Werkzeug hinzu und wählen Sie Shopify Storefront (read only) als Adapter. Wiederholen Sie dies für jede benötigte Operation:

Beispiel-Werkzeug-IDStorefront read operationVorgeschlagener Zweck
shopify-productsSearch productsProdukte anhand unterstützter Preis-, Verfügbarkeits-, Mengen- und Optionsbedingungen suchen
shopify-productGet one productEine zuvor verifizierte genaue Shopify-Produkt-ID und deren zurückgegebene Varianten lesen
shopify-capabilitiesRead shop capabilitiesAllgemeine Shop-Fähigkeiten lesen, ohne Eignung für einen konkreten Checkout zu versprechen

Diese IDs sind Beispiele, keine vorgeschriebenen Namen. Verwenden Sie eindeutige IDs und klare Zwecke. Verschiedene Operationen dürfen denselben Händlerendpunkt verwenden; duplizieren Sie nicht dieselbe Operation an diesem Endpunkt.

Für jedes Werkzeug:

  1. Geben Sie die ursprüngliche Shopify shop domain ein und wählen Sie die Operation.
  2. Tragen Sie den vom Betreiber gelieferten Storefront token SSM parameter name ein.
  3. Prüfen Sie den schreibgeschützten Derived Storefront endpoint: https://your-store.myshopify.com/api/2026-10/graphql.json. Der Adapter verwendet fest die API-Version 2026-10; das Feld dient nicht zur freien Bearbeitung eines Endpunkts oder einer API-Version.
  4. Wählen Sie unter Market and language optional den Ländercode und eine in Shopify veröffentlichte Sprache. Leere Felder verwenden Shop-Standardwerte. Eine Sprache ist keine Währungsumrechnung; zurückgegebene Preise und Währungen bleiben Quellfakten. Halten Sie Markt- und Zugangseinstellungen der drei Werkzeuge konsistent.
  5. Lassen Sie Offer separately confirmed shipping quotes deaktiviert, bis die folgende Zustimmungs- und Berechtigungsprüfung abgeschlossen ist.
  6. Aktivieren Sie die geprüften Werkzeuge und wählen Sie Save profile. Öffnen oder Bearbeiten eines Werkzeugs ändert nur den Entwurf. Legen Sie den Zweck des Assistenten so fest, dass er diese Werkzeuge für aktuelle Fakten nutzt und Produkttexte der Wissensbasis nicht als aktuellen Lagerbestand behandelt.

Ein eigener GraphQL-Body, frei definierte Abfrageparameter-Zuordnungen oder ein modellgeneriertes Antwortschema sind nicht erforderlich. Der typisierte Adapter liefert seinen freigegebenen Ein- und Ausgabevertrag.

5. Verifizierte Karten und Beschriftungen konfigurieren​

Aktivieren Sie unter Display templates strukturierte Darstellungen und erstellen Sie eine Vorlage für die freigegebene Storefront-Lesequelle. Wählen Sie Layout und Seitengröße. Prüfen Sie Zuordnungen für Titel, Beschreibung, Bild, Preis, Menge und Navigation anhand eines verifizierten Beispiels dieser Quelle. Vorschauargumente sind Eingaben für einen echten freigegebenen Abruf, kein Platz für eine erfundene Produktantwort. Verwenden Sie je nach Quelloperation eine bekannte Suche oder verifizierte Produkt-ID.

Übernehmen Sie die Vorlage in den Profilentwurf und speichern Sie das Gesprächsprofil. Das Backend erstellt Karten aus verifizierten Datensätzen. Der Assistent darf eine kurze belegte Einführung oder einen Vergleich ergänzen, aber keine Quellpreise, Währungen, Bestände, IDs oder Variantenfakten in den Karten neu erzeugen oder ändern.

Konfigurieren Sie Karten- und Blätterbeschriftungen über den gemeinsamen Übersetzungskatalog. Sie folgen der Sprache der Chatbot-Oberfläche/Website; der Antworttext kann der Sprache der Besucherfrage folgen. Fehlt eine Übersetzung, bleibt die verfasste Quellbeschriftung erhalten. Es gibt keinen Modelllauf, der jedes Kartenfeld, jeden Produktnamen oder gespeicherten Datensatz übersetzt.

Explizite HTML-/Markdown-Textformate für gespiegelte strukturierte WordPress-Inhalte sind eine separate Funktion, keine Erlaubnis zur Darstellung beliebigen Shopify-HTMLs. Nach Prüfung der Feldformat-Zuordnungen und abgeschlossener Synchronisierung wird deklariertes HTML standardmäßig zu lesbarem Klartext. Eine Vorlage für strukturierte Inhalte kann Allow safe rich-text formatting separat aktivieren; dafür sind kompatible Display-Policy-Version 4 und Wire-Version 3 erforderlich. Diese eingeschränkte Formatierung aktiviert weder rohes HTML noch Links oder Bilder in einer Texteigenschaft. Einfache oder nicht gekennzeichnete Felder bleiben Klartext.

6. Separat bestätigte Versandschätzungen aktivieren​

Genehmigen Sie vor der Aktivierung die beiden Warenkorbrechte, prüfen Sie die Versandkonfiguration des Händlers und die Datenschutzhinweise Ihrer Website. Erläutern Sie, dass eingegebene Lieferdaten an den konfigurierten Händler und durch eine private Backend-Verarbeitung gelangen und Shopify den angelegten Warenkorb gemäß den Richtlinien des Händlers aufbewahren kann. Behaupten Sie nicht, er werde beim Schließen des Chats automatisch gelöscht.

Aktivieren Sie Offer separately confirmed shipping quotes bei den Katalogwerkzeugen, deren zurückgegebene Varianten für Angebote genutzt werden dürfen, insbesondere Search products und Get one product. Speichern Sie das Profil. Diese Option installiert keine App und erteilt keine Shopify-Rechte. Nur beim Fähigkeitsabruf aktiviert, kann sie keine Produktvarianten liefern.

Der vorgesehene Besucherablauf:

  1. Der Besucher fordert ein Angebot für Produkt, genaue Variante und Menge an.
  2. Der Assistent liest aktuelle Quelldaten und ermittelt die Variante. Bei Mehrdeutigkeit fragt er nach, statt zu raten.
  3. Das Formular Check shipping quote zeigt verifizierte Artikel und fragt Lieferdaten ab. Seine Vorbereitung legt keinen Warenkorb an und berechnet keine Versandkosten.
  4. Erst das ausdrückliche Absenden durch den Besucher erlaubt die temporäre Warenkorbanlage und den Tarifabruf. Es wird keine Versandoption ausgewählt, keine Bestellung aufgegeben und keine Zahlung ausgeführt.
  5. Das Ergebnis zeigt erhaltene Schätzungen, einen ausstehenden/nicht verfügbaren Status oder einen Fehler. Ausstehende Schätzungen eines bekannten Warenkorbs lassen sich ohne erneute Anlage aktualisieren. Bei ungewissem Ausgang einer Warenkorbanlage wiederholt das Backend diese Änderung nicht blind.

Nutzen Sie für Lieferdaten das Formular, nicht den normalen Chat. Die strukturierten Werte gelangen weder in Modellprompts noch in den sichtbaren Chatverlauf oder den Gesprächsspeicher des Browsers. Private Warenkorbreferenzen bleiben serverseitig. Angebotsvorschläge laufen ab und sind an Gespräch und geprüftes Profil gebunden; starten Sie nach Ablauf oder einer Profiländerung eine neue Anfrage.

Shopify-Schätzungen hängen vom konkreten Warenkorb und Ziel ab. Diese Integration verspricht kein Ankunftsdatum und bestimmt keine checkout-spezifischen Zahlungsarten. Allgemein unterstützte Kartenmarken/Wallets belegen nicht, dass ein bestimmter Kauf sie nutzen kann. Versandoptionen und Summen können sich im Checkout ändern; addieren Sie die Schätzung einer Option nicht zum angezeigten Warenkorbbetrag, um daraus einen endgültigen Zahlbetrag zu machen. Siehe Shopifys Cart API und Warenkorbanlage.

7. Das gesamte Erlebnis prüfen​

Testen Sie mit eigenen bekannten Shopify-Datensätzen, nicht mit vermuteten Beständen:

  • Suchen Sie ein bekanntes Produkt und lesen Sie dessen genaue Variante. Vergleichen Sie Titel, Option, Betrag, Währung und Menge im selben Markt/Kanal in Shopify.
  • Kombinieren Sie Preisgrenze, Mindestmenge und Variantenoption. Eine Variante muss alle Bedingungen erfüllen; testen Sie auch ein Produkt, bei dem verschiedene Varianten jeweils unterschiedliche Einzelbedingungen erfüllen.
  • Prüfen Sie mit Deployment-Access-Vorlage v1.0.130 Vor-/Zurücknavigation, verstreute Treffer, ein tatsächlich fehlendes Produkt und ausdrücklich unvollständige Suchen. Beziehen Sie Stichwortsuchen mit Verfügbarkeit und Mindestmenge ein. Leiten Sie aus einer Seite niemals katalogweite Abwesenheit ab und beginnen Sie nach einem Backend-Upgrade eine neue Suche.
  • Fordern Sie ein Versandangebot an. Das sichtbare Formular muss vor der Warenkorbanlage erscheinen; sein Verlassen darf keinen Warenkorb anlegen. Senden Sie es nur mit einem bewusst freigegebenen Testziel ab und prüfen Sie anschließend die Aktualisierung ausstehender Ergebnisse.
  • Testen Sie fehlende Rechte, unbekannte Mengen und nicht unterstützte Lieferziele. Daraus dürfen keine erfundenen Bestände, kostenloser Versand oder Garantien werden.
  • Fragen Sie bei unveränderter Website-Sprache in einer anderen Sprache. Prüfen Sie Antwortsprache, katalogübersetzte UI-Beschriftungen und Quellfakten getrennt.

Die Demo kann nach Überwindung ihres Zugriffsschutzes direkt in WordPress getestet werden; ein statisches Frontend ist keine Voraussetzung. Veröffentlichen Sie bei separat exportierten statischen Websites nach dem Plugin-Update die Frontend-Dateien erneut. Gespeicherte Antworten und alte Exporte werden nicht rückwirkend umgeschrieben.

Fehlerbehebung​

SymptomPrüfen
Der Assistent nutzt allgemeine Katalogdaten oder sagt, er könne Versand nicht prüfenSind die typisierten Werkzeuge im gespeicherten Profil aktiv, ihre Zwecke unterscheidbar und die Angebotszustimmung an der Quelle der verifizierten Variante aktiviert? UCP-Einrichtung allein genügt nicht. Prüfen Sie die Werkzeugaktivität; eine Modellantwort belegt keinen Werkzeugaufruf.
Ein Token funktioniert anderswo, aber nicht hierPrüfen Sie genauen Shop, Eigentümer/Typ des Laufzeitparameters, installierte Rechte und Tokentyp. Admin-Tokens und private Storefront-Tokens sind nicht mit dem von der UI konfigurierten öffentlichen Storefront-Token austauschbar.
Ein Produkt fehltPrüfen Sie Kanalveröffentlichung, Marktverfügbarkeit, Suchbegriffe und aktive Search-&-Discovery-Filter. Vergleichen Sie dieselbe Quelle und denselben Markt, nicht nur die Online-Store-Seite.
Die verfügbare Menge ist unbekanntPrüfen Sie Bestandsberechtigung und Antwortfeld. Fehlender Bestand muss unbekannt bleiben; Verfügbarkeit allein belegt keine zehn Stück auf Lager.
Zwei Treffer auf einer Dreierseite, obwohl weitere Quellseiten existierenDas kann durch die seitenlokale Prüfung der Deployment-Access-Vorlage v1.0.129 auftreten. Aktualisieren Sie den Deployment-Access-Stack auf Vorlage v1.0.130 oder neuer und beginnen Sie eine neue Suche; ein Plugin-Update allein aktiviert das vollständige logische Seitenverhalten im Backend nicht.
„Next results“ schlägt nach einem Upgrade fehlBeginnen Sie eine neue Suche, statt eine abgelaufene Fortsetzung oder eine aus einem alten Protokoll wiederzuverwenden. Schlägt auch die neue Anfrage fehl, erfassen Sie ihre Korrelations-ID und den bereinigten Backend-Status; ein Kreislauf von Anbieter-Cursorn darf nicht als leeres Ergebnis verborgen werden.
Die Suche ist ausdrücklich unvollständigGrenzen Sie sie ein oder ergänzen Sie erforderliche Daten. Der begrenzte Scan konnte keine vollständige Trefferseite oder Erschöpfung nachweisen; das bedeutet nicht „keine Treffer“.
Ein Angebot bleibt ausstehend oder nicht verfügbarPrüfen Sie Warenkorbrechte, Versandtarife/Ziele des Händlers und bereinigten Backend-Status. Aktualisieren Sie nur den bekannten ausstehenden Warenkorb. Erstellen Sie nach ungewissem Ausgang nicht wiederholt neue Warenkörbe.
Kartenbeschriftungen und Antwort haben unterschiedliche SprachenBei unterschiedlicher UI- und Fragesprache ist das erwartbar. Ergänzen Sie die verfassten Beschriftungen im gemeinsamen Übersetzungskatalog; ohne Übersetzung bleibt die Quellbeschriftung.
Lokal scheint die Änderung gespeichert, Besucher sehen altes VerhaltenÜbernehmen Sie verschachtelte Entwürfe, speichern Sie das Gesprächsprofil, prüfen Sie Backend/Website und veröffentlichen Sie gegebenenfalls statische Frontend-Dateien erneut. Starten Sie ein neues Testgespräch.

Sammeln Sie für Support Bereitstellungs-/Versionskennung, Werkzeug-ID und Operation, Profilrevision, Zeitpunkt, Anfrage-Korrelations-ID und eine bereinigte Fehlerkategorie. Übermitteln Sie keine Zugangsdaten, privaten Warenkorb-IDs oder Lieferadressen in Fehlerbehebungsprotokollen oder Screenshots.